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Tipp Der Redaktion - 2020

Russland und die öffentliche Meinung

Auch nach der Annexion der Krim stellt eine neue Umfrage von Pew fest, dass die meisten Amerikaner es vorziehen, dass sich die USA nicht zu sehr in die Ukraine einmischen:

Wenn man bedenkt, was in den letzten zehn Tagen geschehen ist und wie einstimmig westliche Politiker und Medienvertreter die russischen Aktionen angeprangert haben, ist es bemerkenswert, dass eine knappe Mehrheit der Amerikaner immer noch will, dass die USA sich nicht in die Krise einmischen. Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass eine große Anzahl von Menschen, die Russland als "Gegner" oder "ernstes Problem" betrachten, auch die Beteiligung der USA nicht befürwortet. Immer mehr Amerikaner halten Russland für einen Gegner oder ein Problem, aber es gibt nicht viele, die der Meinung sind, dass die USA sehr viel gegen Russland tun müssen. Der Appetit der Öffentlichkeit auf eine Konfrontation mit Russland ist praktisch nicht vorhanden, was die Politiker in Washington daran erinnern dürfte, dass Strafmaßnahmen oder die Bereitschaft, die mit ihnen verbundenen Kosten zu tragen, kaum unterstützt werden.

Im vergangenen Herbst gab es weniger parteipolitische Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Russland, aber jetzt gibt es eine viel größere Kluft, da viele Republikaner sagen, Russland sei ein Gegner:

Das Interessante an diesen Zahlen ist, dass die meisten Befragten immer noch nicht glauben, dass Russland ein Gegner der USA ist. Selbst unter den Republikanern schließen sich nach der Annexion der Krim nur 42% dieser Ansicht an, und ein erheblicher Teil davon wird vermutlich angetrieben Parteilichkeit und opportunistische Argumente von bewegungskonservativen Experten. Trotz der größten Anstrengungen von Politikern und Experten, die Öffentlichkeit mit größerer Feindseligkeit gegenüber Russland zu verkaufen, kaufen die Amerikaner sie größtenteils nicht.

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