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Pascha 2014

Osterpredigt, 2014

Die Predigt las an diesem Tag in jedem Ostergottesdienst in jeder orthodoxen Kirche der Welt, auch in unserer. Das ist unser oberster Priester, der diese Worte predigt, geschrieben von Johannes Chrysostomus (ca. 347-407), dem Erzbischof von Konstantinopel:

Wenn jemand fromm ist und Gott liebt, soll er dieses schöne und strahlende Siegesfest genießen. Wenn jemand ein weiser Diener ist, soll er sich freuen und in die Freude seines Herrn eingehen. Wenn jemand lange gefastet hat, soll er jetzt seine Belohnung erhalten. Wenn jemand von der ersten Stunde an gearbeitet hat, soll er heute seine gerechte Belohnung erhalten. Wenn jemand in der dritten Stunde gekommen ist, lass ihn mit Dankbarkeit das Fest feiern. Wenn jemand in der sechsten Stunde angekommen ist, soll er keine Bedenken haben; denn er wird von nun an beraubt werden. Wenn sich jemand bis zur neunten Stunde verspätet hat, soll er sich nähern und nichts fürchten. Wenn jemand bis zur elften Stunde geblieben ist, so sei auch er nicht beunruhigt über seine Verspätung; denn der Herr, der auf seine Ehre eifersüchtig ist, wird den Letzten als den Ersten annehmen; er gibt dem Ruhe, der in der elften Stunde kommt, wie dem, der in der ersten Stunde gewirkt hat.

Und erbarmt sich des Letzten und kümmert sich um den Ersten; und dem einen gibt er, und dem anderen schenkt er Gaben. Und er akzeptiert beide die Taten und begrüßt die Absicht und ehrt die Taten und lobt das Opfer. Darum tritt euch alle in die Freude eures Herrn ein; und erhalte deine Belohnung, sowohl die erste als auch die zweite. Ihr Reichen und Armen zusammen, veranstaltet ein großes Fest. Du nüchtern und achtlos, ehre den Tag. Freue dich heute, sowohl du, der du gefastet hast, als auch du, der du das Fasten missachtet hast. Der Tisch ist voll besetzt; Schlemmt ihr alle üppig. Das Kalb ist fett; lass niemanden hungern.

Genießt das ganze Fest des Glaubens. Nehmt alle Reichtümer der liebenden Güte an. laßt niemanden seine Armut beklagen, denn das universelle Reich ist offenbart worden. Niemand weine um seine Missetaten, denn Verzeihung ist aus dem Grab hervorgegangen. Niemand fürchte den Tod, denn der Tod des Erretters hat uns befreit. Wer davon gefangen gehalten wurde, hat es vernichtet. Indem Er in die Hölle hinabstieg, machte Er die Hölle gefangen. Er verbitterte es, als es nach Seinem Fleisch schmeckte. Und Jesaja, der dies voraussagte, schrie: Die Hölle, sagte er, war verbittert, als sie in den unteren Regionen auf dich stieß. Es war verbittert, denn es wurde abgeschafft. Es war verbittert, denn es wurde verspottet. Es war verbittert, denn es wurde getötet. Es war verbittert, denn es wurde gestürzt. Es war verbittert, denn es war in Ketten gefesselt. Es nahm einen Körper und begegnete Gott von Angesicht zu Angesicht. Es nahm die Erde und begegnete dem Himmel. Es nahm das, was gesehen wurde und fiel auf das Unsichtbare.

O Tod, wo ist dein Stachel? Oh Hölle, wo ist dein Sieg? Christus ist auferstanden und du bist gestürzt. Christus ist auferstanden und die Dämonen sind gefallen. Christus ist auferstanden und die Engel freuen sich. Christus ist auferstanden und das Leben regiert. Christus ist auferstanden und keiner der Toten ist im Grab geblieben. Denn Christus, der von den Toten auferstanden ist, ist die erste Frucht derer, die eingeschlafen sind. Ihm sei Ehre und Herrschaft bis in Ewigkeiten. Amen.

Die Liturgie begann um 23:30 Uhr. Die Kommunion begann um 1:30 Uhr. Ein Bild von der Kommunionlinie in unserer Pfarrei:

Julie und ich nach der Liturgie; Beachten Sie den Photobombing-Mönch:

Ich muss Ihnen jedoch sagen, dass mein Sohn Lucas Pascha zu mir gebracht hat. In der Dunkelheit der Kirche stand ich in den Vorgebeten vor der Liturgie vor einer Ikone, die leer war. Harte Ereignisse am letzten Abend haben mir die Freude genommen und mich an einen schlechten Ort gebracht. Es war, als ob alle Fortschritte des vergangenen Jahres weggespült würden. Dort stand ich vor einer Ikone der Kreuzigung und betete um Hilfe. Und dann, aus dem Nichts, fühlte ich, wie ein kleiner Arm von der Seite um meine Taille glitt und sich ein Kopf in meine Seite schmiegte. Es war Lucas. Irgendwie spürte er, dass sein Vater ihn brauchte und er kam. Ich umarmte ihn fest und sagte ihm, wie dankbar ich für ihn war. Es macht mir nichts aus, Ihnen zu sagen, dass ich geweint habe, und mir wurde klar, dass dieser Junge, meine Frau und meine Kinder, meine Kirche und meine Kirchenfamilie - allesamt mein Leben sind. Und was für ein tolles Leben! Ehre sei Gott für alles, besonders für Lucas und sein zartes Herz:

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