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Tipp Der Redaktion - 2020

Gott kommt durch Schönheit zu uns

Wir beweisen Gottes Existenz, indem wir ihn anbeten und nicht indem wir sogenannte Beweise vortragen. Wir haben hier das liturgische und ikonographische Argument für die Existenz Gottes. Wir gelangen zu einem festen Glauben an die Existenz Gottes durch einen Sprung über das, was als wahr erscheint, über die pascalische Gewissheit. Nach einem alten klösterlichen Sprichwort: "Gib dein Blut und empfange den Geist."

Paul Evdokimov in Die Kunst der Ikone: Eine Theologie der Schönheit

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Ich habe über den „nicht erkennbaren Gott“ und den „unnötigen Gott“ geschrieben und nachgedacht. Dies waren nur kleine Versuche, das, was die Kirche in der Arbeit der „apophatischen“ Theologie tut, zum Ausdruck zu bringen - eine Theologie, die unbeschreiblich ist - eine, die nicht gesprochen werden kann. Das oben angegebene Zitat aus Evdokimovs wundervollem Buch geht in den Kern der Dinge. Er versteht voll und ganz, dass das, was wir über Gott wissen, nicht rationalen Argumenten und Beweisen unterworfen ist. Denn Gott ist ein lebendiger Gott und keine Idee, die wir „begreifen“ können. Das Heil selbst ist keine solche Idee. Obwohl Gott sich völlig unserem Wissen entzieht, hat er sich bekannt gemacht und die Reise, die wir zu diesem Wissen beginnen, ist transformativ. Gott auf die Weise zu kennen, wie er erkannt werden sollte, bedeutet, dass wir auf eine Weise wissen, die uns in unserer Sünde fremd war. Beide, die wir kennen und wie wir sie kennen, sind Teil unserer Errettung.

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