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Tipp Der Redaktion - 2020

Eine Benedict Option Convert

Der reformierte Theologe Carl Trueman hat sich als Befürworter der Benedict Option durchgesetzt. Er kam neulich in Baltimore, um meine Rede zu hören, und sagte, sie beantworte einige der Fragen, die er über die Benedict-Option hatte. Auszug:

Das Gespräch am Freitagabend machte das alles klar. Und es bot einen Überblick über die Annahmen des Ben Op, die wie folgt zusammengefasst werden könnten:

  • Die konventionelle Politik wird uns nicht retten. Nota bene: Dies ist nicht dasselbe wie zu sagen, dass das politische Engagement aufhören muss. Es ist einfach eine Behauptung über die begrenzten Erwartungen, die wir an das politische Engagement haben sollten, insbesondere auf nationaler Ebene.
  • Die Kirche ist nicht die Welt. Da Rod nur in diesem Punkt mit Jesus übereinstimmt, sollte es nicht zu kontrovers sein.
  • Christen müssen ihre eigenen Traditionen als fundamentale Quellen ihrer Identität wiederfinden. Mit dem Apostel Paulus auf seiner Seite betritt Rod kaum gefährliches Neuland.
  • Christen müssen die lokale Gemeinschaft als Handlungsfeld priorisieren. Einmal mehr, nota bene: Dies ist nicht dasselbe, wie zu sagen, dass Christen auf die Hügel zusteuern sollten. Es ist einfach zu sagen, dass sie sich viel mehr Sorgen um das, was in ihrer Nachbarschaft passiert, machen sollten als auf dem Capitol Hill.
  • Was wir sehen, ist kein Kampf innerhalb einer Kultur, sondern genau genommen ein Zusammenprall alternativer Kulturen. Hier muss die Sprache des Endes des Kulturkrieges richtig verstanden werden. Es ist nicht so, dass wir uns der vorherrschenden Kultur ergeben. Wir wollen vielmehr eine alternative Kultur modellieren. Und das sollen wir zuerst in unseren lokalen Gemeinschaften tun.

Falsche Lesarten der obigen Punkte haben zu der heftigsten Kritik am Ben-Op-Vorschlag als Alarmist und Defätist geführt. Einige Kritikpunkte beruhen auf Generationsunterschieden. Diejenigen, die in einer Zeit aufgewachsen sind, in der Homosexualität die Liebe war, die es nicht wagte, ihren Namen zu nennen, scheinen blind dafür zu sein, wie vollständig die Politik der sexuellen Identität die kulturelle, politische und rechtliche Landschaft verändert hat. Was kann man zu so etwas anderem sagen als "Öffne deine Augen!" Oder "Um Himmels willen, sprich mit deinen Enkelkindern im Teenageralter!"? Andere Kritikpunkte sind vielleicht die Folge davon, dass Christen den Tropen und Konventionen der westlichen Politik so verfallen sind und von ihrer eigenen sozialen Bedeutung so überzeugt sind, dass sie jeden Ruf hören, mit dieser Kultur zu brechen, als Ruf nach bedingungsloser Hingabe. Aber Rod ruft nicht zur Kapitulation auf. Er fordert neue Vertragsbedingungen.

Stimmt. Lies das Ganze. Es gibt noch viel mehr. Danke, Carl! Ich habe gestern diese exzellente BBC Radio 4-Sendung über die Regel des hl. Benedikt gehört, deren Link mir von Leserin CatherineNY geschickt wurde. Im 30-minütigen Programm sagt einer der Gäste, es sei schwer zu übertreiben, wie viel der Westen dem Benediktinerorden schuldet. Einer der Gäste, ein mittelalterlicher Historiker, sagte:

Klöster boten der Kultur einen Überlebensraum in einer Zeit, in der sie wirklich in Gefahr war. Klöster versorgten aber auch Schulen, Krankenhäuser und eine große Anzahl von Armen, die jeden Tag an Klostertüren gespeist werden.

Ja das. Wie können wir so etwas als Laienchristen leben und der Welt dienen, auch wenn wir der christlichen Kultur einen Raum bieten, um zu überleben, wenn sie wirklich in Gefahr ist?

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