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Tipp Der Redaktion - 2019

Libyen, nationale Sicherheit und die Rückkehr von Obama, dem "Promi"

Die McCain-Kampagne 2008 hat Barack Obama mit dieser Fernsehwerbung mit dem Titel „Celeb“ vorübergehend Schaden zugefügt, in der der damalige Senator als eine eitele, ins Rampenlicht ragende Nichtigkeit dargestellt wird:

Die Werbung stammte größtenteils von Steve Schmidt, einem Senior-Strategen von McCain. Die Obama-Kampagne war so verängstigt von ihrer Resonanz, dass sie sich dafür entschied, seine öffentlichen Auftritte in eine schlichtere Innenumgebung zu verlegen, im Gegensatz zu den massiven Kundgebungen im Freien, die ein Zeichen für Obamas zunehmende Dynamik waren. So wie Hillarys Meme „3 am Telefon“ Obamas Jugend und Unerfahrenheit in Frage stellte, verwandelte McCains „Celeb“ -Anzeige eine von Obamas Stärken in eine Verbindlichkeit.

Wir sehen, dass das mit Romney verbundene PAC Crossroads einen ähnlichen Versuch unternimmt:

Der Vorschlag, Clinton-Marschflugkörper zu loben, zeugt von außenpolitischem Ernst, ist absurd - ebenso wie die nicht ganz so subtile Verschmelzung von „Führung“ mit unkritischer Unterstützung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. Aber die Gegenüberstellung des Terroranschlags auf den diplomatischen Posten der USA in Bengasi mit Obamas Auftritt auf Die Aussicht, in dem der Präsident seine Rolle auf die von "Eye Candy" reduziert, greift geschickt den Schorf auf, der Obamas allzu gemütliche Beziehung zu weichen Medien ist.

Mehr als die heikle Debatte über Zeitpläne - wer nannte sie "Terrorismus" und wann? Ich vermute, die Romney-Kampagne hat zumindest den Hauch einer Öffnung, wenn es darum geht, Obamas scheinbare Gewohnheit hervorzuheben, sich vor den schamlosesten und langwierigsten Pflichten zu drücken die Präsidentschaft: zum Beispiel Verhandlungen mit den Führern des Kongresses oder ein persönliches Treffen mit stachligen Führern der Welt.

Nach der demokratischen Versammlung schrieb ich, dass Obama klug wäre, seinen Vorteil in der Außenpolitik auszudrücken. Aber es ist jetzt offensichtlich, dass ein bedeutender Teil der Öffentlichkeit Obamas Außenpolitik insofern befürwortet, als sie nichts über Außenpolitik zu hören hat. Während die Ereignisse auf der Welt ihren Kopf heben, werden Obamas Zahlen zum Terrorismus getroffen. Ich habe spekuliert, dass der Verlust von Obamas Umfragewerten vor der Veröffentlichung von Romneys 47-Prozent-Video zum Teil auf das Durcheinander in Nordafrika zurückzuführen ist. Und da die rechten Medien den Angriff auf das Bengasi-Konsulat hungrig in ein "Tor" -ähnliches Verhältnis trumpfen, scheint Obama wieder etwas abzurutschen.

Es wird interessant sein zu sehen, ob oder wie Obama diese Angriffslinie zurückschlagen kann oder ob Romney sich dafür entscheidet, sie durchzusetzen.

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